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MIVO Kolumne: Zu kalt, zu warm - Temperaturenk(r)ampf am Arbeitsplatz

Es ist mal wieder so weit: Das Thermometer steigt auf über 30 Grad. Zeit für unseren Mini MIVO, sich seine Gedanken zu machen.

Liebe Leser,

ab sofort werde ich (Ihr Mini MIVO) Sie an dieser Stelle monatlich mit meiner Sicht auf den Arbeitsalltag, die Work-Life-Balance und den allgemeinen Umgang mit den kleinen und großen Stolpersteinen im Berufsalltag unterhalten. Und wenn Sie am Ende dieses Artikels schweißgebadet sein sollten, so hoffe ich: Es liegt nicht an mir, es liegt an der Hitzewelle.

Jaja, die Hitze. Plötzlich ist der Sommer zurück. Keine Vorbereitung, keine langsame Eingewöhnung, gleich volle Pulle. Die einen freuen sich, die anderen eigentlich auch, aber nicht nur. Also schon, aber nicht so ganz, denn wenn man ehrlich ist: Schon ist es einem wieder ZU heiß… oder?

Kommt Ihnen das bekannt vor? Von Ihren Kolleginnen oder Kollegen? Oder auch von Ihnen selbst?
Es ist nie perfekt, das Wetter. Zu heiß, zu kalt, zu nass, zu trocken - und man muss ja auch an die Landwirtschaft denken, wie es einst in einem Sketch von Loriot hieß. Als es neulich die ersten heißen Tage gab, freuten sich alle Kollegen. „Endlich Sommerwetter." Nach vier Tagen: „So langsam könnte es auch mal wieder abkühlen, ich vertrage diese schwüle Hitze so schlecht." Dann wurde es kalt, aber leider mehr als die erwünschten drei Tage, sondern knapp drei Wochen.
​​Reaktion: „So langsam könnte es aber echt mal wieder wärmer werden."

Warm und kalt sind eben auch subjektive Empfindungen. So sind wir eben, wenn wir ehrlich sind. Kaum klettert das Thermometer dieser Tage wieder auf über 30 Grad, erwischt man sich insgeheim, wie man die Lieblingstante beneidet, die sich aus ihrem Norwegenurlaub gemeldet hat: „Wir haben hier nur 9 Grad.“

Warum muss es so schnell SO heiß werden? Warum kann es nicht exakt 24 Grad bei wenig Bewölkung geben?

Wo bleiben die perfekten Temperaturen?

Ich selbst - liebe Leserinnen und Leser - nehme mich da gar nicht aus. Die Hitze bringt einige Schwierigkeiten mit sich, gerade am Arbeitsplatz. Das geht ja schon vor dem Weg zur Arbeit los, bei Hitze schläft es sich schlechter, oder zumindest kürzer. Müde und bereits leicht verschwitzt kommt man morgens an, normalerweise ist der erste Griff der zur Kaffeetasse. Ohne Kaffee kein gelungener Start.
Doch Halt! Heißer Kaffee am Morgen, bei bereits knapp 25 Grad um 8 Uhr früh? Hm, eventuell auf Eistee oder Saft umsteigen? Oder Eiskaffee?

Dann habe ich es also mit einem kaltem Kaffee bis an den Schreibtisch geschafft. Die Kollegen sind gut drauf, die Arbeit könnte getan werden. Nun aber entpuppt sich die Klimaanlage als Problem. Draußen war es zu heiß, hier drinnen zu kalt. Nach zwei Minuten am Schreibtisch drohen einem im T-Shirt Gänsehaut und Frostbeulen. Wieder einmal habe ich es versäumt, einen Pullover von Zuhause einzupacken. Und während ich noch klage und mir wünsche, ich könnte die Klimaanlage selbst einstellen, sagt der eine Kollege: „Für mich könnte es gern noch etwas kühler sein." Und der nächste Kollege, der reinkommt, sagt lapidar: „Ui, bei euch ist es aber frisch."

So ist das mit Kalt und Warm, nicht nur beim Wetter. Jeder Jeck ist anders, und jeder Mitarbeiter tickt beim Thema Hitze und Kälte unterschiedlich. Tatsächlich gibt es jedoch einige grundsätzliche Ideen, die helfen können, in den heißesten Wochen des Jahres durch den Arbeitstag zu kommen. Einige habe ich selbst getestet, und es funktioniert:

- Viel Trinken. Besonders Wasser, ungesüßte Säfte, Tee. Dabei sollte das Getränk nicht eiskalt, sondern lediglich „kühl“ sein.
​​​​​​​- Ohne Klimaanlage luftig kleiden, mit Klimaanlage den Notfall-Pullover oder das lange Hemd / die Bluse nicht vergessen.
​​​​​​​- Wo keine Klimaanlage die Temperaturen reguliert, morgens vor der großen Hitze gut durchlüften.         Danach die Sonne möglichst aussperren, Schatten ist immer noch besser als pralle Sonnenstrahlen.
​​​​​​​- Im Bad kaltes Wasser auf Gesicht und Unterarme auftragen.
​​​​​​​- Die Kekse oder Nüsse gegen Melonenscheiben als Snack eintauschen.
​​​​​​​- Leicht zu Mittag essen - Salat anstatt Currywurst kann helfen.

Wenn es in diesen Tagen und Wochen also auch bei Ihnen mal wieder soweit ist und Sie zwischen dem Pullover und dem T-Shirt, dem Eistee oder dem heißen Morgenkaffee, dem Drüber-Freuen oder Genervt sein stehen und nicht wissen, was Sie tun sollen: Nehmen Sie es locker. Denn eines hilft gegen Hitze garantiert nicht, wie bei jedem Wetter… sich lange darüber aufzuregen.


​​​​​​​Kommen Sie gut durch den Hochsommer, im August lesen Sie wieder von mir.

Ihr Mini MIVO

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